Review

PYRAMAZE - Disciplesof The Sun 04.05.2015

PYRAMAZE - Disciplesof The Sun

PYRAMAZE - Disciplesof The Sun 

verfasst von Jenny G.

"Endlich!" Werden Fans der Progressive-Metaler Pyramaze nun sagen. Nach 7 Jahren meldet sich die Dänisch-Amerikanische Fraktion mit neuem Sänger und neuer Platte zurück. Nachdem Sänger Matthew Barlow die Band  im Juli verlassen hatte um wieder bei Iced Earth das Mikro zu schwingen, holten sich Pyramaze Bloodbound Sänger Urban Breed ins Boot geholt, der seine Premiere mit der Band als Vorband von Volbeat Ende 2008 hatte. Dort wurde zwar auch die neue Platte angekündigt. 2008! Naja, gut Ding will Weile haben. We shall see.

Der Auftakt "We are the Ocean" ist ein ganz klassischer orchestraler Operner ohne viel Strom, macht aber Lust auf mehr. Es folgt ein heftiger - für meinen Geschmack zu heftiger -Umbuch und die Jungs legen richtig los. Hat man den salzigen Tempowechsel erstmal geschluckt, schmeckt der Sound wie erwartet gut. Kräftiger Gesang, harte Gitarren, dezent mit orchestralen Elementen gewürzt und wunderbar rund und eingängig serviert. Der dritte Titel "Disciples of the sun" ist ein besonderer Ohrwurm und ein würdiger Namensgeber für das Album. Der Pyramaze typische Sound zieht sich durch das Album, die Eingängikeit bleibt erhalten lässt aber trotzdem genug Raum für neue Melodien, so das nicht jeder Song - wie es bei Power-Metallastigen Sound leider oft der Fall ist - wie sein Vorgänger klingt. Dennoch wartet man einige Titel lang auf was wirklich frisches. Das eher flotte Tempo wird dann doch eher langweilig und die zuerst wohl wohlgefällige Eingängikeit öde.

Gerade aus der Stimme lässt sich ganz sicher viel mehr rausholen. Zumal der Sänger ja kein unbekannter ist und durchaus Quailäten besitzt. Der ausdauernde Hörer wird ganz zum Schluss dann doch noch mit "Photograph" belohnt. Eine schöne Ballade, die einen runden Abschluss und frischen Wind in die Platte bringt. Davon hätte ich mir allerdings mehr gewünscht.

Pyramaze legen ein handwerklich solides Werk hin. Der wie eine gute Mischung aus  Powermetal und Nickeback klingende Sound ist wohldosiert angerichtet, sicherlich aber nichts neues. Die anfängliche Begeisterung geht leider ein wenig unter. Dafür, das die Jungs angeblich 7 Jahre an der Scheibe gearbeitet haben, klingt sie zum Teil leider wenig durchdacht und  nach "schnell fertig werden". Bleibt abzuwarten, was aus den Pyromanen wird.

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