Review

PATHOLOGY (US) - Pathology27.06.2017

PATHOLOGY (US) - Pathology

PATHOLOGY (US) - Pathology

verfasst von Sebastian

Pathology sind nach drei Jahren Pause wieder zurück. Ich hatte die Ehre, mir das neue self Titled (Pathology) Album zu Gemüte zu führen. Als Genreangabe stand dort Death Metal, scheint der Bandname ja zu passen. Eine andere Genrebeschreibung hieß Brutal Death Metal und ich stellte mich auf eine noch etwas düstere Ecke der Musik ein.

Was dann aber auf meine Trommelfelle hereinbrach war die fieseste und düsterste Ecke die es gesanglich im Death Metal - Bereich wohl gibt. Die drei aus Californien (nein es sind nicht die berühmten drei Detektive) bieten uns aller feinsten Grindcore. Textlich kann ich vorweg schon sagen das ich kein Wort heraushören konnte aber meine Ohren durch das dauernde Grollen von Sänger Matti Way gut zum vibrieren gebracht wurden. Im Gegensatz zu den Vocals besteht der musikalische Part nicht nur aus Geballer, sondern spielt auch für diese Art von Metal ab und an schöne langsamere stampfende Rythmen. Und wenn man genau hin hört lässt sich auch mal ein kurzes Solo von Tim Tiszczenko an den Saiten erahnen.

Gegründet hat sich Pathology übrigens bereits schon im Jahre 2006 und kann auf grob acht releaste Alben und ebenfalls viel Liveerfahrung zurück blicken. Unter anderem war die Gruppe mit Genregrößen wie Vader, Obituary, Grave und vielen anderen on Tour um sich die Bühne mit ihnen zu teilen. Nennenswert ist dazu noch das während der gesamten CD auf einen Bass verzichtet wurde. Wer also Bock auf zehn Tracks hat, die eure Nackenmuskulatur in der kurzen Spielzeit der Songs ordentlich trainieren werden und der sich wie in gefangen in seinem eigenen Albtraum fühlen möchte, dem lege ich die CD wahrlich ans Herz. Denn auch wenn man nicht wirklich auf den Gesang steht macht die Platte einfach Spaß.

Ganz getreu dem Motto: In der Kürze (der Songs) liegt die Würze!

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