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Papa Roach - F.E.A.R.19.01.2015

Papa Roach - F.E.A.R.

Papa Roach - F.E.A.R.

verfasst von Pat St. James

Fast drei Jahre ist es her, seit uns die kalifornischen Schaben mit dem Album THE CONNECTION "beglückten". Ich setzte das letzte Wort absichtlich hervor, da das letzte Werk nicht bei jedem Fan auf Gegenliebe stieß. Im Nachhinein gesehen finde ich das Album immer noch gut, allerdings ist es kein Highlight in der umfangreichen Diskografie.

Papa Roch sind eine Instanz im Rockbereich - vor allem Live, allerdings störten sich viele alteingesessene Fans vor allem daran, dass sie mit ihren kleinen Elektro-Spielereien eher den Kreisen Zugeständnisse gemacht haben, die eher die leetzten Alben von 30 Seconds to Mars hochleben lassen. Und, klar, dem Mainstream-Radio - nach dem Motto: Weniger Gitarren, mehr Airplay

Doch diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Das Neue Album Hört auf dem Namen F.E.A.R., was für Face Everything and Rise steht und auch gleich die erste Single darstellt, die die Jungs auch Ende Oktober im Vorprogramm von In Flames live präsentierten. Wenn man sich dieses Album in einem Rutsch durchhört, stellt man sofort fest, dass man sich vor allem am Sound von THE PARAMOUR SESSIONS (2006) und GETTING AWAY WITH MURDER (2004) konzentriert hat, was diesem Werk auf jedem Fall guttut, denn schließlich waren das die Alben, die sie als gestandene Rock-Band präsentierte und die Nu-Metal-Anfänge hinter sich ließ. Hier ist kaum ein Ausfall zu hören. Hier reiht sich, in meinen Augen, Hit an Hit. Vom treibenden Titeltrack, über die Tracks "Falling Apart", "Love me Till it hurts", bis hin zu den geilen Rockern "Warriors" oder "Fear Hate Love".

Hier ist für jeden etwas dabei. Auch die Balladen sind nicht nicht so klischeehaft geraten, wie beim Vorgänger. Hier geht es eher in Richtung des Klassikers "Forever".

Einzig der Song "Gravitiy", den Jacoby gemeinsam mit Maria Brinks von In This Moment performt, hält nicht ganz das Level, wie die anderen Tracks. Aber ansonsten rockt das Album wie Sau.

Fazit:
Papa Roach as good as it gets! Ja, es ist kein Jahrhundert-Hit wie "Last resort" vertreten - habt Ihr das etwa erwartet? Wer diese Frage mit Nein beantworten kann, hat hier maximales Hörvergnügen und kann sich im Anschluß ja noch einmal INFEST (2000) zu Gemüüte führen, denn schließlich wird das Debüt dieser Tage 15 Jahre alt.

In diesem Sinne
Rock On!!!!
Pat St. James

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