Review

ORDEN OGAN - Ravenhead17.12.2014

ORDEN OGAN - Ravenhead

Orden Ogan - Ravenhead

verfasst von Jana W.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres können wir uns wieder einmal über eine Neuerscheinung in der Metalwelt freuen; in diesem Fall über das neue Album von Orden Ogan. Das neue Werk hört auf den Namen Ravenhead und erscheint Mitte Januar. Erst vor zwei Jahren schafften Orden Ogan den internationalen Durchbruch mit ihrem letzten Album To The End, und wollen nun mit Ravenhead noch einmal eins draufsetzen. 

Schon der erste Titel auf der Platte "Ravenhead" und vor Allem sein Refrain ist ein echter Ohrwurm und lädt darüber hinaus mit seinem schnellen, eingängigen Rhythmus zum Haare schütteln ein. Im ganzen Album schreibt die Band das Wort Power groß, ohne dabei in den eintönigen Trott zu verfallen, von dem so einige Bands des Genres beherrscht werden. Für Abwechslung sorgen auch die beiden Gastsänger, die Ravenhead wiederum ein kleines Stück ihrer eigenen Note verliehen haben. Tatkräftige Unterstützung gab es dabei von Grave Digger in Here At The End Of The World und von Hammerfall in Sorrow Is YOur Tale.

Auch bei den Balladen des Albums wird dieser durchgehend starken Performance kein Abbruch getan. Too Soon und A Reason To Give sind betont rythmisch und melodisch, ohne dabei zu weichgespült oder langweilig zu klingen. Beide Songs bieten interessante Gitarrenarbeit und eine Variation der Originalität von Orden Ogan. Vor Allem der Einsatz einer akustischen Gitarre in A Reason To Give und das Stimmungskonzept von Too Soon lassen die beiden Stücke besonders herausstechen.

Insgesamt ist auf dieser Platte für jeden was dabei, sowohl für den Oldschool- Power Metal Fan, als auch für Anhänger von neueren Formen des Genres. Wie schon in vorherigen Alben kombinieren Orden Ogan die klassischen Elemente und den für das Genre urtypische Gesang mit neueren, für den Stil eher unüblichen Elementen, und das wie gewohnt in absolut gelungener Form. Dabei klingt kein Song wie der vorherige, wodurch die Band es außerdem schafft sich von den oftmals eintönig klingenden Alben des Power Metal abzuheben.

Fazit:
Mehr als ein Jahr lang auf das hier zu warten dürfte sich für die Fans mehr als lohnen. Orden Ogan werden von Album zu Album besser, sodass man sich definitiv jetzt schon auf das nächste Release freuen kann. Freuen kann man sich auch auf die kommende Tour: Anfang 2015 mit (Achtung, Fans des Power Metal Urgesteins aufgehorcht!) Hammerfall. Bis dahin lässt es sich mit der neuen Scheibe sehr gut aushalten, mit einigen starken Stücken, meinem persönlichen Highlight Too Soon, und den Ohrwürmern Here At The End Of The World und dem Titeltrack Ravenhead.

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