Review

NIGHT RANGER - Don't Let Up22.05.2017

NIGHT RANGER - Don't Let Up

NIGHT RANGER - Don't Let Up

verfasst von Sebastian

Gegründet 1981 in San Francisco, mehr als 16 Millionen Alben verkauft, Konzerte in vierstelliger Höhe, Gitarren, Bass und Drums, die zusammen allerfeinsten Hard Rock liefern, all das ergibt Night Ranger. Auch wenn ich nicht alle der Vorgänger zum neuen Album kenne war ich ich sehr gespannt auf das neue Werk mit dem Titel Don't Let Up da ich mit Night Ranger ausschließlich positive Erinnerungen verbinde. Also ab mit den neuen elf Songs aufs Handy um mich auf dem Weg zur Arbeit berieseln zu lassen. Und was soll ich sagen, als der erste Track "Somehow Someway" startete hatte er mich bereits nach den ersten Sekunden. Flüssig groovende Melodien die sofort im Ohr bleiben, gepaart mit ein paar nett gespielten Soli gefällt. Auch Teiel vom Gesang wie das durchgängige namensgeben Somehow Someday bleiben im Kopf. Die leicht rotzige Gitarre bei Running Out Of Time tut meinem Einbruch keinen Abbruch. Es rockt weiter und die Musik sowie Jack Blades Gesang können die Messlatte so hoch halten wie sie der Opener gelegt hat. Aber bevor wir jeden Song nennen der rockt widmen wir uns den paar anderen Songs. Der dritte Song mit dem Titel Truth fährt schon nach den ersten Saitenanschlägen eine ganz andere Schiene. Der Rythmus klingt sehr ruhig und teils etwas melancholisch / nachdenklich. Aber ruhig heißt ja schließlich nicht gleich schlechter. Jack überzeugt auch bei diesem ruhigeren Song total mit seinem Gesang. Die folgenderen schnelleren Stücke sorgen wieder für ordentlichen Spaß. Unterbrochen wird dieser Höhenflug dann erstmals für mich durch das Stück "We Can Work It Out". Es ist kein Hard Rock, es ist keine wirkliche Ballade, es passt für mich einfach nicht in dieses Album. Weder der Gesang oder das etwas lieblos klimpernde Piano im Hintergrund können meinen Finger von der Skiptaste fernhalten. Vielleicht ist es aber auch nur einen Grund den nächsten Song Comfort Me zu bennen der seinem Namen wieder alle Ehre macht! Und wo das Wort eben schon erwähnt wurde kommt es mit Lied elf nun zu einer Ballade wie sie ja fast auf jedem Album jeglicher Band zu finden ist. Und Nothing Left Of Yesterday macht seinen Job als Rausschmeißer verdammt gut. Ein Song der zwischendurch das Tempo mal minimal anhebt aber grundsätzlich einen ruhigeren Ton anschlägt und einen einfach perfekt aus dem Album entlässt. Zum Abschluss kann ich sagen, dass das Album nicht den früheren Meilensteinen von Night Ranger das Wasser reichen kann, aber dennoch verdammt viel Spaß macht. Und bei elf Songs verzeihe ich auch ein "We Can Work It Out". Fans werden es sich wohl eh holen und allen anderen sei gesagt: Zieht es euch rein!

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