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MORS PRINCIPIUM EST - Embers Of A Dying World05.02.2017

MORS PRINCIPIUM EST - Embers Of A Dying World

MORS PRINCIPIUM EST - Embers Of A Dying World

verfasst von Sebastian

Das der Name der Band auf der toten Sprache Latein verfasst ist, lässt es schon fast erahnen. Es geht heute mit dem Album "Embers Of A Dying World" um Death Metal. Genauer gesagt um Melodic Death Metal - Und der kann qualitativ überzeugen. Aber widmen wir uns kurz den vier Künstlern. Wie könnte es anders sein, kommt die Gruppe aus dem Land der tausend Seen, Finnland. Aus den nordischen Ländern kommen ja eh viele Bands die sich dem schweren Metall gewidmet haben, aber "Mors Principum Est" sticht schon etwas hervor, da sie den Death Metal auf ihre eigene Weise vertonen. Jedoch war der Weg zu diesem Album schon ein schwieriger. Gestartet sind sie zu dritt, ohne Bassist und ohne Schlagzeuger. Nach unzähligen Ausstiegen aus der Band und der Suche nach Ersatz wäre das Projekt der Gründer fast gescheitert. Aber immer fand sich wer der schnell eingesprungen ist und so die Band am Leben hielt. Das ist auch der Grund für die lange Pause vom letzten (2012) und vorletztem Album (2007). Aber da der Wille weiter zu machen stark genug war konnten im Jahr 2016 die Arbeiten zu dem jetzt vorliegenden Werk beginnen. Der Gesang ist natürlich düster und man sollte auch keine fröhlichen, Freude verbreitenden Lieder suchen. Jedoch finde ich, dass die Geschwindigkeit ihrer Musik für Death Metal doch relativ zügig gehalten ist, was der Band schon mal einen gewissen Wiedererkennungswert gibt. Trotz das sich die Musiker ihrem Stil beim kompletten Album treu bleiben, überraschen auch des Öfteren wirklich tolle Gitarrensoli in höheren Tonlagen die man beim Death manchmal vergebens sucht.

Ein wenig auffallen tun da die drei Stücke "The Ghost" und "In Torment" in denen Ville Viljanen seine Stimmbänder etwas mehr fordert und die Stimmung durch tiefes growlen noch mehr ins düsterer zieht, gefolgt von einem reinen Instrumental mit dem Namen Agnus Dei. Ein wenig erinnert es Anfangs an kirchlichen Chor, der auch nach Einsatz der Instrumente im Hintergrund immer leicht mitklingt. Da mir auch das Artwork der Cover bei CD´s wichtig ist, möchte ich noch kurz erwähnen das Eliran Kantor dieses Werk gezeichnet hat. Er war unter anderem auch schon für Bands wie Testament und Sodom künstlerisch Tätig. Im Großen und Ganzen kann ich, als jemand der nicht sehr oft Death Metal hört, dem Album viel abgewinnen. Es macht von vorne bis hinten Spaß und die Texte sind auch größtenteils, trotz growlen, leicht verständlich. Abgerundet durch die tolle Gitarren- und Drumarbeit ergibt sich am Ende eine Scheibe die ich auch Death ? Neulingen gerne ans Herz legen möchte un dich hoffe ich komme mal zu der Gelegenheit die Band auch live zu erleben.

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