Review

MAJESTY - Generation Steel19.02.2015

MAJESTY - Generation Steel

MAJESTY - Generation Steel

verfasst von Kalle

Tarek und seine Mannen haben sich für das neue Album sehr hohe Ansprüche und Ziele gesetzt. In ihrer Beschreibung zur Platte heißt es: "Wir haben uns kein geringeres Ziel gesetzt, als das größte und wichtigste Album unserer bisherigen Karriere zu schreiben. Ein Album, welches all das, was MAJESTY ausmacht, auf den Punkt bringt.?Generation Steel" ist einfach nur magisch geworden und ich bin mir sicher, dass es unsere Fans genau so lieben werden wie wir."

Ob sich die Band da nicht ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, werde ich jetzt mal durchleuchten. Aber so wie ich Majesty über die Jahre kennen gelernt habe, auf den Bühnen, Platten und persönlich, weis ich schon, wie diese Aussage einzuschätzen ist. Sie ist nichts weiter als die Wahrheit. Majesty geben wirklich immer 100 % für sich und ihre Fans und sie wollen mit jedem Album und jedem Konzert beweisen, was im Metal steckt.

"Generation Steel" ist nach "Banners High" und "Thunder Rider" dritte Album innerhalb von zwei Jahren. Da kann man fast von ausgehen, dass der Band die Ideen am Spiel und den Songs ausgehen. Doch da ist man weit gefehlt. Majesty schaffen es auch auf dieser Platte sich ein wenig neu zu erfinden und doch ihrer Art treu zu bleiben. Es bleibt der teutonische und kraftvolle Sound, den man von der Band nicht anders kennt. Tarek überragt mit seiner sehr imposanten Stimme und wird dabei immer wieder vom Backgroundgesang und Chören unterstützt, was die Gesangsparts noch grandioser macht. Was das musikalische angeht, so hat man sich auf bewehrte Stärken verlassen und klassische Melodien gewählt. Es wirkt im gesamten sehr gefässigt und nicht so verspielt, wie man es durchaus mal hier und da auf anderen Platten hörte. Eine Hymne folgt der Anderen und dennoch gehören sie alle zusammen. Sie bilden eine Einheit, wie es die Band zusammen auch macht. Es ist ein Leben für den Metal, ein Leben für die Musik, was Majesty hier auf der Platte zum Ausdruck bringen. Es wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt oder künstlich. Das ist das woran die Band glaubt, das ist was ihre Fans hören wollen und ebenso danach leben. Tristan brilliert auf der Platte mit starken Gitarrensolos, die Drums von Jan sind sehr druckvoll und Alex am Bass ist ebenso klar zu vernehmen, wie Robin an der zweiten Gitarre. Die Songs sind mit dem gehörigen Tempo versehen, was man von Majesty als True-Metal Band erwartet, doch sie können auch anders, wie eine Ballade auf dem Album zeigt (The Last Reward).

Jeder Metalfan kommt hier mehr als nur mal eben so auf seine Kosten. Majesty spielen mal nicht eben nur Songs, sie spielen wahre Hymnen und die gehen auf dieser Platte mindestens 4 Minuten und 40 Sekunden, darunter wird gar nicht erst gedacht. Auch bedient man sich einigen Instrumenten, wie Keyboards, um die Songs noch imposanter klingen zu lassen (Shout At The World)

"Generation Steel" ist nicht einfach nur ein Album, es ist mehr eine Offenbarung und eine Huldigung für und an den Metal. Headbanger und Luftgitarristen - legt eure Rüstungen an und zieht mit Majesty in die Schlacht. Dieses Album wird euch viel Kraft bringen! Absolut empfehlenswert.

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