Review

MAHARAJA - Kali Yuga30.07.2017

MAHARAJA - Kali Yuga

MAHARAJA - Kali Yuga

Verfasst von Robert K.

Wer Maharaja liest, wird sich fragen, woher die Band mit solch einem Namen nur stammen könnte. Tatsächlich kommen Maharaja aus Dayton, Ohio. Die US-Amerikaner bringen im September unabhängig ihr Album "Kali Yuga" heraus. Dem Hörer wird feinster Sludge Metal geboten - darauf kann man gespannt sein.

Beim ersten Hören dachte ich eher an etwas härteren Stoner Metal, aber Label auf alles zu packen, bringt eigentlich nicht viel. Im Gegensatz zu den Songs, die durch einen kräftigen Bassgroove voran schreiteen. Erstaunlich, wie leicht es sich anfühlt, einfach mitnicken und live dabei sein zu wollen. Man fühlt sich in eine kleine Vortortskneipe versetzt, die durch eine ebenso rauchige, fast gutturale Gesangsstimme beschallt wird. Wer erwartet, dass es nur langsame Drei-Noten-Pro-Minute-Tracks geben wird, hat sich glücklicherweise geirrt - auch eine punkige Ader wird durchaus bedient, die zu Pits aufrufen kann.

Die Produktion ist für eine Indie-Veröffentlichung überaus gut geworden, denn die Atmosphäre und das allgemeine Gefühl der Lieder wird durchweg passend transportiert, klanglisch erfüllt alles seinen Zweck und hat sowie seinen Platz, keine Überladungen an Klängen und Ableknung hier.

Kaum ein Album ruft so nach einer Live-Show auf, wie Kali Yuga. Man will einfach dabei sein, mitfiebern und sich fallen lassen, betrinken oder was auch immer Freude an Konzerten steigern kann. Wer auch nur im Entferntesten etwas mit gepflegtem punkig angehauchtem Metal anfangen kann, wird hier defintiv sein Vergnügen finden. Aboslut empfehlenswert.

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