Review

MAGNUM - Escape From The Shadow Garden04.06.2015

MAGNUM - Escape From The Shadow Garden

MAGNUM - Escape From The Shadow Garden

verfasst von Benno H.

Bob Catley und Co lassen mal wieder von sich hören. Nachdem uns der grauhaarige kleine mit der überragenden Stimme in den letzten Jahren mit Gastparts bei Avantasia unterhalten hat, ist nun ein live-Album aus der 2014er "Escape from the shadow garden" Tour im CD Regal angekommen. Allein das auswählen der Songs muss ewig gedauert haben, da Magnum bereits 18 Alben auf den Markt gebracht haben. Von immerhin 7 dieser Alben haben es Vertreter in das live Set geschafft.

Die Opener machen "Live til you die" und "Black skies". Man hört sofort, Catley ist super bei Stimme (wenn auch ein wenig gealter), die Gitarren klingen knackig, man schmeißt mit Keyboards um sich. Typisch Magnum, das Publikum ist auch gut zu hören.

Mit "Freedom day" und "Dance of the black tattoo" geht es weiter. Die Instrumente schaffen eine wundervolle Atmosphäre und die Zeit vergeht wie im Flug (besonders bei "Freedom day" hat man das Gefühl total weggefegt zu werden). Bei 12 Songs die jeweils knapp 7 Minuten lang sind, ist das auch ganz gut so. "Blood red laughter" und "Unwritten Sacrifice" bringen weiter Stimmung in die Bude. Catley wechselt fleißig zwischen Rock-Röhre, Blues-Gejammer und Storyteller. Hut ab!

Mit knapp 11 Minuten ist "How far jerusalem" natürlich der Höhepunkt des Albums. Man förmlich wie sich der Raum um einen biegt und Raum und Zeit verschwimmt. Hier wird gezaubert, auf höchstem Niveau!

"Les morts dansant" geht ein wenig zurück und lässt Raum zum Atmen. "Falling for the big plan" nimmt den Faden auf, bevor es mit "All England's eyes" wieder kräftig dröhnt. Man hört sich munter durch das Album und wünscht sich ein wenig die ganze Performance auch vor Augen zu haben. Aber so bleibt einem ja noch die Vorstellungskraft und von der lebt ja bei Magnum eine ganze Menge. "Vigilante" (zweiter Höhepunkt) und "Kingdom of madness" schließen das Set ab. Das Publikum geht an die Decke ,Tony Clarkin, Mark Stanway, Al Barrow, Harry James und nicht zuletzt Bob Catley geben sich keine Blöße. Dieser Mitschnitt überzeugt auf der vollen Linie und macht richtig Lust die alten Magnum Scheiben nochmal aus dem Regal zu kramen. Kerzen an und ne Pulle guten Wein dazu, der Abend ist gerettet!

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