Review

MACHINE HEAD - Bloodstone & Diamonds14.11.2014

MACHINE HEAD - Bloodstone & Diamonds

MACHINE HEAD - Bloodstone & Diamonds

verfasst von Pat St. James


Drei Jahre nach dem Über-Album UNTO THE LOCUST folgt nun mit BLOODSTONE & DIAMONDS ein neues heiß geschmiedetes Stück Titanstahl (jaja... 5 Euro ins Phrasenschwein) und auch das erste Album ohne Gründungsmitglied Adam Duce am Bass. Somit ist Rob Flynn das einzige Ur-Mitglied bei Machine Head.

Haben Machine Head in der Vergangenheit ja bereits öfter bewiesen, dass sie immer für eine ÜBerraschung gut sind, so können sich Fans der Bay Area-Größe über ein neues Meisterwerk in der Bandhistorie freuen.

Eines muss man gleich feststellen: Auf eines kann man sich bei Machine Head seit THROUGH THE ASHES OF EMPIRES (2003) verlassen: Der erste Track ist immer episch! Ob nun "Imperium" vom besagten Album, oder "Clenching the Fists of Dissent" von THE BLACKENING (2007) oder "I AM HELL" (SONATA IN C#) von UNTO THE LOCUST (2011) - all diese Tracks sind nicht nur extrem lang und episch gehalten, alle Tracks beginnen ruhig, um dann kurz darauf zu explodieren. So auch hier beim Eröffnungstrack "Now We Die", der mit einer stolzen Länge von 07:10 aufwartet und von Streichern veredelt wird - Robb Flynn scheißt halt auf Konventionen!

Doch auch die folgenden Tracks haben es in sich und gehen ohne Umwege direkt vom Gehörgang in die Nackenmuskeln. VOr allem sind aber wieder Hymnen an Bord, wie der absolut eingängige Hit "Ghosts will Haunt my Bones" oder "Eyes of the Dead". Mit "Beneath the Silt" haben Machine Head auch einen Mörder-Groover an Bord, der auch gut bei Black Label Society hätte landen können

Mit "Damage Inside" hat es schlußendlich auch eine Ballade auf das Album geschafft.

Fazit:
Zwar ist BLOODSTONE & DIAMONDS nicht ganz so gut wie UNTO THE LOCUST, jedoch hat dieses Album genug Wucht und Power um gestandene Fans zu befriedigen und neue dazuzugewinnen. Eine kräftige Nackenmassage ist nach dem Album definitiv fällig und auch die Luftgitarre wird wieder entstaubt.

In diesem Sinne
Rock On!!!!
Pat st. James

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