Review

KORPIKLAANI - Noita29.05.2015

KORPIKLAANI - Noita

KORPIKLAANI - Noita

verfasst von Jenny G.

Korpiklaani dürften wirklich jedem Folk Metal Fan ein Begriff sein. Das finnische Sextett zählt fast schon seit Gründung 2003 den bekanntesten Vertretern seines Genres, was nicht zuletzt an ihren eingängigen Party-Hymnen wie "Beer Beer" liegt. Korpiklaani, die aus dem Finnischen übersetzt übrigens etwa "Wald Klan" heißen, sind vor allem für ihre gute Laune, aber auch für ihre meist perfekt arrangierten Kompositionen aus Folk, Humpaa und Gitarren gepaart mit klassisch-mystischen-Genre-typischen Texten.

In gewohnter Korpiklaani-Manier geht es los. Knackig, eingängig, macht Lust im Bierrausch die Hüften und Haare zu schwingen. Etwas unerwarteter kommt da "Lempo" daher, der dritte Titel ist ungewohnt ruhig gehalten, keine Ballade, aber unerwartet frisch und gesanglich stark, definitiv einer meiner Favorit auf der Platte ? mehr davon!. Doch der Ausflug in seichtere Gewässer soll nur von kurzer Dauer sein. Die darauf folgenden Titel sind wieder Bilderbuch-Korpiklaani-Titel. Einer tanzbarer als der andere und macht irgendwie darauf Lust mal ein paar Worte finnisch zu lernen! Mal Gitarren- mal Gefidel-lastiger schlängelt sich aber irgendwie immer der selbe Sound durchs Album und bietet leider zu wenig Abwechslung, so das das Album doch schnell langweilig wird und nur als "Biergeladehintergrundmusik" dient.

Sicherlich genau das was man von Korpiklaani erwartet hat, aber auch nicht mehr ein solides Folkmetal-Album, allerdings wenig experimentierfreudig und zum Teil breiig im Sound - fast schon lieblos klingend. Schade.

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