Review

KAMELOT - Haven29.03.2015

KAMELOT - Haven

KAMELOT - Haven

verfasst von Pat St. James

Mit HAVEN liefern die Mannen um Bandkopf Thomas Youngblood nun das zweite Album mit Sänger Tommy Karevik ab. Und ich mache es kurz: Dieses Album ist schon jetzt für mich, zusammen mit Nightwish´s ENDLESS FORMS MOST BEAUTIFUL (auch wenn unsere liebe Zonic und unser Kalle da nicht mit mir übereinstimmen) - das Album des Jahres.

Hammer Melodien, geile Riffs, Songs, die sich gleich ins Ohr fräsen und vor allem Refrains, die definitiv in Erinnerung bleiben (Tip: "Liar, Liar"). Dass Tommy komplett in der Band integriert ist, sieht man schon daran, dass er voll im Songwritingprozess involviert war und eigene Ideen zu den Songs geliefert hat. Aber auch stimmlich hat er sich hier übertroffen.

Konnte Tommy schon bei seinem Kamelot-Einstieg SILVERTHORN (2012) die Kritiker und Fans zum Schweigen bringen, die skeptisch waren, ob Tommy es schafft in die mächtigen Fußstapfen von Vorgänger Roy Khan zu treten, so sieht es hier aus, als wolle er auch die allerletzten Zweifler auf seine Seite ziehen. Ob es jetzt bei Songs wie "Citizen Zero" ist, oder bei der Ballade "Under Grey Skies" (mit den Gästen Charlotte Wessels von Delain und Troy Donockley von Nightwish). Tommy gibt alles und setzt den Songs seinen eigenen Stempel auf. Absolutes Highlight in meinen Augen ist das bereits erwähnte "Liar, Liar (Wasteland Monarchy)", bei dem auch Arch Enemys Alissa Whie-Gluz wieder zum Einsatz kommt (und auch mit ihrer Stimme überrascht). So wie Tommy in diesem Song loslegt, sollte auch der letzte Zweifler endgültig verstummt sein, denn das ist Over the Top!

Fazit:
Ich buchstabiere es gerne noch einmal: A-L-B-U-M D-E-S J-A-H-R-E-S!!!!!
Einspruch? Abgelehnt! Diskussion beendet! Kaufpflicht!

In diesem Sinne
Rock On!!!!
Pat St. James

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