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JOHN GARCIA - The Coyote Who Spoke In Tongues01.02.2017

JOHN GARCIA - The Coyote Who Spoke In Tongues

JOHN GARCIA - The Coyote Who Spoke In Tongues

von Matthias

John Garcia ist mal wieder da. Der Sänger der legendären Stoner Rock Band Kyuss veröffentlicht mit The Coyote Who Spoke In Tongues sein zweites Soloalbum. Das Problem des Rocksängers war ja das nicht Loslassen von Songs seiner alten Band. Ob dieses Trauma nach mehr als 20 Jahren überwunden wurde, erfahrt ihr gleich.

Insgesamt finden sich neun Tracks auf der Platte, einem Akustikalbum, wieder und liefern eine Gesamtspielzeit von 39 Minuten. Um die Frage des letzten Absatzes zu beantworten: Nein John Garcia schafft den Sprung aus dem Schatten von Kyuss nicht. Gleich vier Songs seiner alten Band, nämlich Green Machine, Space Cadet, Gardenia und El Rodeo finden sich auf dem neuen Album wieder und klingen auch in dieser Neueinspielung gut runterhören lassen, ob sie allerdings mit den Originalen mithalten, kann man zumindest bezweifeln. Den Anfang der Platte macht allerdings der Song Kylie, welcher durch mehrere Gitarren und eine gute Struktur recht eingängig ist. Auch stimmlich lässt Garcia hier ein paar Mal die Rockröhre raushängen und grade an diesen Stellen kommt der Song besonders stark rüber. Den Abschluss von The Coyote Who Spoke In Tongues bildet dann ein Instrumentalstück, welches durch die Boxen läuft, mich aber nicht so recht mitreißen will.

John Garcia muss sich wohl langsam die Frage stellen, wie lang er die Nostalgiewelle reiten möchte. Das Album an sich ist gut aufgenommen. Durch mehrere Gitarren, Bass und Percussions wirken die Songs eingängig, und es kommt zum Teil das Feeling von Desert Rock auf. Die Vielzahl von Kyuss Songs verhindern hier jedoch, etwas Neues und eigenes zu schaffen

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