Review

HIDDEN LAPSE - Redemption04.06.2017

HIDDEN LAPSE - Redemption

HIDDEN LAPSE - Redemption

von Matthias

Progressive Metal scheint sich in Italien großer Beliebtheit zu erfreuen. Dieses Mal stellen sich Hidden Lapse, eine Female Fronted Melodic Metal Band mit recht progressiven Ansätzen den kritischen Hörern. Redemption lautet dabei der Titel ihres Debütalbums.

Bei der Platte handelt es sich thematisch um ein Konzeptalbum, in welchem es um eine junge Frau geht, die mit vielen schweren, inneren Entscheidungen zu kämpfen hat. Redemption umfasst dabei 11 Songs bei einer Länge von 39 Minuten. Den Anfang macht dabei der Track Prologue Dead Woman Walking. Das Besondere dabei ist, dass es sich hier um den ersten Song handelt den die Band überhaupt geschrieben hat. Leider kann mich dieses Werk nicht sonderlich packen und läuft recht motivationslos aus den Boxen. Das Ganze klingt auf keinen Fall schlecht, doch wirkt einfach vieles nur sehr gewöhnlich und kann nicht herausstechen.

So finde ich grade die Gitarren auf Redemption recht schwach, grade in Bezug auf die Komplexität. Auch der Gesang ist leider nichts Besonderes und klammert sich viel zu oft an der Melodie, anstatt mal auszubrechen und eine andere Tonart zu bedienen. Die Stärke dieser Platte findet man in ihren Synthesizer und Klaviersounds, diese verleihen den Songs ein gewisses Profil und somit auch Höhepunkte.

Ein Konzeptalbum direkt zum Debüt ist ein sehr schweres Unterfangen. Hidden Lapse haben sich dieser Aufgabe gestellt und man muss sich nun wohl eingestehen, dass diese Schuhe wohl etwas zu groß für die Italiener waren. Die Songs wirken einfach nicht rund genug und die eher schlechte Produktion tut ihren Teil dazu eine Klangabwertung zu erzeugen. Ich kann dieses Album leider nicht empfehlen.  

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