Review

HELL IN THE CLUB - Devil On My Shoulder14.12.2014

HELL IN THE CLUB - Devil On My Shoulder

HELL IN THE CLUB - Devil On My Shoulder

verfasst von Benno Hankers


HELL IN THE CLUB klingt auf den ersten Blick nicht nach melodischem Hard Rock. Aber genau das liefert das Quartett ab. Auch optisch denkt bei den Jungs man eher eine härtere Schiene. Aber alles der Reihe nach.

Bare hands eröffnet das Album Devil on my shoulder und klingt vom Anfangsriff tatsächlich ein wenig nach Crashdiet, landet dann aber eher bei Loverboy. So oder, ein Stimmungsmacher am Anfang ist nie verkehrt und der Refrain geht gut ins Ohr. Wir bleiben in etwa beim gleichen Tempo, sicherheitshalber gibt es nen zweiten Ohrwurm direkt hinterher: Devil on my shoulder Beware of the candyman. Was sich vom Titel her nach Alice Cooper anhört klingt dann aufgrund des Klaviers und der Musical ähnlichen Songstruktur dann eher an Meat Loaf. Das folgende Proud klingt dann ein wenig nach Mike Tramp. Insgesamt kann man wohl von einer Form von gute Laune Sommerrock mit deutlichen 80s Anleihen sprechen.

Aber ab und an wird es dann doch ein wenig knackiger, wie bei Whore paint und Pole dancer. Bei letzterem kann man sich die Tänzerin förmlich um die Stange wickeln sehen... Aber ich schweife ab...

Zunächst klingt We are the ones nach ganz normaler Ballade, wird dann aber nach einer Hymne, die im Refrain stark nach dem neuen Bon Jovi klingt. Das HITC auch grooven können zeigt nicht nur Save me. Auch Toxic love geht richtig in die Knie und gehört in jedes Autoradio!

Und dann kommt doch noch die Ballade. Hier wird dick aufgefahren, Akustikgitarre und Klavier, Chöre und schmerzvolle Solo Overdubs. Muse. Läuft! Ob Snowman six eine Hommage an die Puderschnute am Bass von Mötley Crüe ist kann ich dem Text nicht wirklich entnehmen, ist aber auch egal. Der Song ist gut und darauf kommt es an. Man hat hier ein wenig Kissin` Dynamite. Aber die alten (sehr jungen)! Die guten!

Es wird nochmal ein wenig gefühlvoll mit No more goodbyes bevor Night das Album nach 13 Tracks und knapp 50 Minuten abschließt. Diese Laufzeit sagt aus, was sowieso klar geworden ist. HITC verstehen sich auf das Schreiben kurzer knackiger und einfach aufgebauter Lieder. Für Freunde des AOR und Hard Rocks ist das auf jeden Fall ein Leckerbissen und kann vermutlich jede noch so lahme (vor)Weihnachtsparty in ordentliche Schwingungen versetzen. Also mir gefällt's!

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