Review

GORILLA MONSOON - Firegod19.01.2015

GORILLA MONSOON - Firegod

GORILLA MONSOON - Firegod

verfasst von Jana W.

Sieben Jahre lang war es eher still um diese deutsche Doom Metal Band. Nach der letzten Veröffentlichung im Jahr 2008 haben sich Gorilla Monsoon nun wieder ins Studio aufgemacht und ihr neustes Album Firegod aufgenommen, das Releasedatum ist der zweite März. Worauf man sich freuen darf: Doom Metal mit einigen Einflüssen aus dem Stoner Rock, laute, harte Songs und einen neuen Gitarristen, der im Jahr 2012 zur Band gestoßen ist.

Als Einstieg in das Album bietet Firegod feinsten Doom Metal mit schwerem, scheppernden klang und langsamen, getragenen Rhythmen. Goatlord beginnt wenig melodisch, aber dafür mit einprägsamem Riff, einer Menge Drums und einer Kombination aus Guturalstimme und rauem Cleargesang. Mit den nächsten Songs verhält es sich ähnlich, Gorilla Monsoon bieten einen steten Wechsel aus melodisch und hart, besonders schnell wird es dabei allerdings nie.

In March Of The Hellrock Inc., P.O.R.N. und Bastard Buisness ist der Stoner Rock Einfluss besonders stark zu hören. Insgesamt laden aber nicht nur diese Stücke, sondern das ganze Album mehr zum langsamen im- Takt- Wanken als zum Headbangen ein. Mein persönliches Highlight auf der Platte war Law Of The Riff, das mit seinen fast acht Minuten eigentlich noch etwas länger sein könnte. Die Gitarrensind in diesem Song überraschend klar und unverzerrt, und neben den Growlingparts ist auch der Gesang betont melodisch und weniger rau als in den übrigen Tracks.

Fazit:
Die Stimmung ist schwer und gedrückt, die Becken scheppern und die Gitarrenriffs sind eingängig und einprägsam, mal ziemlich langsam, mal nur nicht ganz so schnell, und eher selten auch ein wenig flott. Dabei wechseln die Stücke rasant zwischen melodischen Gitarren- und Gesangsparts und ruppigen, verzerrten Gitarren und Guturalgesang. Beide Varianten gefallen sehr gut, und der Kontrast bildet einen mehr als runden Eindruck des ganzen Albums. Absolut gelungen, bitte mehr davon (und bitte nicht erst in sieben Jahren).

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