Review

GODS OF SILENCE - Neverland29.08.2017

GODS OF SILENCE - Neverland

GODS OF SILENCE - Neverland

verfasst von Maxe

Moin Freunde! Heute gehts ab in die Berge, denn ich habe ein Melodic Metal Album aus der Schweiz bekommen. Gods of Silence, deren Name mal wieder so gar nicht zu ihnen passt, releasen am 8. September ihr neues Album Neverland. Elf Songs stark und beladen mit herrlichen Riffs und Vocals. Musikalische Abwechslung kommt dabei keineswegs zu knapp. So versorgen uns Gods of Silence mit sehr unterschiedlichen Riffs, deren Inspiration man durchaus bei namenhaften Größen wie Disturbed finden kann. Wer es nicht glaubt, sollte einfach mal in den Song "Full Moon" reinhören. Der Anfang erinnert doch sehr an "The Vengeful One". Aber wir finden auch einige Einflüsse aus dem Powermetal. Intros und Keys, die mich aus irgend einem Grund sehr an Luca Turilli erinnern.

Apropos Powermetal: Die Stimme von Gilberto Meléndez, dem Frontman der Band, macht einiges her. Ohne weiteres könnte er in einer reinen Powermetal-Truppe mitmischen und würde dabei prima abschneiden, was der zweite Song des Albums "Army of Liars" eindrucksvoll beweist. Mein persönlicher Liebling des Albums ist der Titel "Phoenix". Genau mein Tempo, genau mein Sound. Dennoch möchte auch hier der Funke nicht vollends überspringen. Das Album macht nichts falsch, schafft es aber trotzdem nicht, mir ein "Wow" abzuringen. Guter Metal, nur eben nicht sehr guter Metal. Allerdings ist diese Meinung sehr subjektiv. Aber auch wenn Gods of Silence nicht der neue Messiah der Metal Welt ist, wer mit Melodic, Power und Progressive etwas anfangen kann, der wird mit dem gar nicht so leisen Gods of Silence sicherlich nichts falsch machen. Guter, sauberer Melodic Metal.

Grüße. Maxe  

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