Review

GHOSTMAKER - Aloha From The Dark Shores18.05.2017

GHOSTMAKER - Aloha From The Dark Shores

GHOSTMAKER - Aloha From The Dark Shores

von Matthias

Seit dem Jahr 2015 gibt es das Trio um Ghostmaker, welches sich vor allem im Indie Rock und Post Punk daheim fühlt. In der Zeit seit 2015 schlossen die drei Musiker sich in den Proberaum ein, nahmen 2016 erste Songs im "Schaltraum" in Berlin auf und prüften ihre Songs danach vor Live-Publikum. Jetzt, im Jahr 2017, gibt es ihr erstes Minialbum und das habe ich mir angehört.

Aloha From The Dark Shores bietet acht Tracks bei einer Spielzeit von knapp 24 Minuten. Der Einstiegstrack bietet vor allem eine ordentliche Mischung Psychodelic, welcher in ordentlichem Tempo daherkommt und sich toll mit der Stimme vermischt. Habe ich schon erwähnt, das der Track den wunderbaren Titel Shit On A Stick Looks Like A Panther heißt? Weiter geht es mit dem Rifffeuerwerk im Folgesong, der das Tempo hält, aber nun eine Spur mehr Indie Rock versprüht, da die Gitarre hier weniger verquer und mehr Melodie von sich gibt. Tiger Hates Pig ist der 5. Track auf Aloha From The Dark Shores und bewegt sich nun deutlich mehr im Midtempobereich. Hier hält sich auch die Gitarre mehr im Hintergrund und lässt dem eingängigen und charakteristischen Gesang von Chris W. Jany mehr Raum. Ghostmaker zeigen hier deutliche 80er Einflüsse und trumpfen mit einer ausgefeilten Songstruktur mit Breaks und Dynamikwechseln auf, welche den Druck im Song hochhalten und dafür sorgen, dass der Song interessant bleibt.

Ghostmaker legen mit Aloha From The Dark Shores ein furioses Erstlingswerk hin und trumpfen mit gewaltigem Tempo und Druck auf. Jeder der gepfefferten Indie Rock mag wird diese Platte lieben.  

Alle CD Reviews

Treffer 1 bis 200 von 1056