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FUROR CALLICO - Songs from the earth19.01.2015

FUROR CALLICO - Songs from the earth

FUROR CALLICO - Songs from the earth

verfasst von Jana W.

Mit Furor Gallico hat Italien ein sehr spezielles Stückchen Musik hervorgebracht; die Band spielt ein Crossover aus Celtic Metal und Folk Metal mit englischen und italienischen und Texten einer Instrumentalisierung aus unter Anderem Harfe, Violine und irischen Flöten. Die Band startete 2007 als reine Celtic Metal Band, und fügten dann im Laufe der Zeit einige Folk Metal Elemente hinzu. Wie das klingt ist für alle interessierten ab dem Releasedatum am 17. Februar auf ihrem  neuen Album Songs From The Earth hören.

Der Beginn des ersten Songs The Song Of The Earth klingt beinahe wie ein klassisches irisches Volkslied mit einer Melodie aus Flöte, Geie und Harfe. Nach einigen Takten wird dieser Eindruck dann gebrochen durch das plötzliche Einsetzen einer E- Gitarre. Nach ein paar weiteren Takten steigen die beiden Sänger ein und begleiten dieses Instrumentale Gemisch mit einem Starken Kontrast aus zwei Guturalstimmen. Im Grunde zieht sich dieser starke Kontrast aus Gitarre und Gesang zu der restlichen Instrumentalisierung durch das gesamte Album, ab und zu abgewechselt von weiblichem, sowie männlichem Cleargesang.
In Nemàin´s Breath wird dem Repertoire an Instrumenten dann ein Dudelsack beigefügt, der gewissermaßen eine klangliche Brücke bildet zwischen der Gitarre und den Flöten und übrigen Saiteninstrumenten. Die Melodie dieses zweiten Stückes klingt eher ungewöhnlich für das Genre, die sich die Band auf die Fahnen geschrieben hat, weiß aber umso besser die traditionellen und modernen Elemente zu verbinden.

Zwischendurch packen Furor Gallico auch ab und zu die akustische Gitarre aus, unter anderem in Diluvio. Auch der italienische Gesang wird hier in den Vordergrund gestellt. Die Melodie ist auch nach dem Einsatz der elektrischen Gitarren betont ruhig und getragen, begleitet von weichem, zweistimmigen Gesang. Auch auf ein zwar kurzes, aber ausnehmend gutes Gitarrensolo wird in Diluvio nicht verzichtet.
Im zweiten Teil des Albums wird der Sound dann um einiges moderner. Squass hat ein Intro aus Bass und Schlagzeug, das so auch in einem Bluesrock Song stehen könnte, Steam Over The Mountain weist einen Einstieg aus einem Gitarrenriff auf, der nach klassischem Heavy Metal klingt. Durch diese Variationen und Einflüsse aus unterschiedlichen Genres machen Furor Gallico einmal mehr auf ihre Vielseitigkeit aufmerksam.

Fazit:
Ein wenig klingen Furor Gallico wie Eluveitie zu ihren frühen Zeiten, bevor die klassischen Elemente der keltischen Musik immer mehr aus ihren Songs verschwunden sind. Beides hat seine Vorzüge, aber bei Furor Gallico machen gerade diese Elemente und der Kontrast, den die erzeugen, das Fesselnde an Songs From The Earth aus. Ob die Band vor der gleichen Entwicklung steht bleibt offen, aber nach Songs Of The Earth ist jetzt schon das nächste Album einen Kauf wert.

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