Review

ELVENKING - Secrets of The Magick Grimoire13.11.2017

ELVENKING - Secrets of The Magick Grimoire

ELVENKING - Secrets of The Magick Grimoire

verfasst von Sebastian


Um welches Genre geht es denn heute? Power Metal mit Death Anlehnung? Folk Metal mit Growls? Ach irgendwie alles zusammen. Kurz gesagt: Hier geht uns Elvenking auf die Ohren. Ich muss gestehen das ich den sechs Italienern bisher keine Minute an Zeit geschenkt habe. Gehört habe ich den Namen mal aber irgendwie war es das auch immer. Jedenfalls bis zu diesem Album das den Namen "Secrets of The Magick Grimoire" trägt. Das ich bisher nichts von Elvenking wahrgenommen habe ist bei einer Gründung die schon 20 Jahre zurückliegt und auch eine doch recht hohe Anzahl an Veröffentlichungen nach sich zieht kaum zu glauben. Denn die Qualität die einem hier während den zwölf Tracks geboten wird ist nicht von schlechten Eltern. Verdeutlicht wird das ganze schon im ersten Song. Eine etwas mystische Einleitung die von den gesprochenen Wörtern La La La immer mehr in Richtung eines Orchesters abwandert, um von jetzt auf gleich zu zeigen um welchen Stil es hier geht: Metal! Aber auch hier erklingen immer wieder angenehme Töne von Lethiens Violine bis einen die Drums wieder zu Damnas Gesang weiter treiben. Und gleich beim ersten Hören hatte es mir Damnas Stimme angetan. In dieser schwingt irgendetwas mit was sich bei mir festgesetzt hat. Mit dem ersten Stück hat Elvenking den neuen Silberling jedenfalls gut eröffnet und man hat Lust auf mehr.

Draugen´s Maelstrom macht da weiter wo Track eins endete. Jedoch merkt man schnell, dass der Sound hier ein wenig düsterer gehalten ist. Tiefer gestimmt Gitarren, ein wenig mehr musikalisch ruhigere Parts die aber zur Abwechslung von Growles besungen werden. Ein Track der ganz anders klingt als der erste, aber verdammt gut ins Ohr geht. Die Italiener wollen uns weiter zeigen was sie drauf haben, also geht es jetzt weiter mit Ihren Qualitäten in Sachen Folk. Die Violine trägt einen durch das Intro und die Musik wirkt fröhlicher. Zum recht abgehakten Gesang begleiten rhythmisch preschende Drums im gleichen Stil und ab und an erklingt auch mal ein Piano. Neben dem neuen musikalischen Stil, ist der Gesang sehr markant. Monoton und abgehackt um im Refrain eine gut mitgröhlbare Melodie zu entwickeln. Track vier fängt wiederrum im Stile von Track eins an in dem Elvenking zeigen wollte was sie alles beherrschen. Hier werden die Stile die uns in Track zwei und drei vorgestellt worden sind mit ihrem eigentlich Power Metal vermischt. Zwar ohne Growles, aber diese kommen dann hin und wieder in den weiteren Stücken vor. Ich muss gestehen das ich es bereue nicht eher dieser Band gelauscht zu haben und werde es definitiv nachholen.

Wenn die Vorgänger ebenfalls in dieser Qualität sind dann Hut ab. Personen die sich nicht nur einem Musikstil gewidmet haben sondern sich auch an einem Misch Masch aus mehreren Genres und unterschiedlichsten Songstrukturen erfreuen können, will ich diese Scheibe hiermit ans Herz legen. Evtl. braucht sie zwei Durchgänge um zu zünden, aber dann wird sie es tun! Hier bekommt sie definitiv einen Daumen nach oben!

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