Review

EDGUY - Monuments24.07.2017

EDGUY - Monuments

EDGUY - Monuments

verfasst von Ben S.

Ob es "Edguy" vor 25 Jahren selbst gedacht hätte, dass es sie im Jahre 2017 noch geben würde? Sicher hatte die einstige Schülerband, welche sich in Zeiten von Grunge und Karohemden gründete, Ambitionen zu bestehen. Doch ein Vierteljahrhundert ist nunmal ein Vierteljahrhundert und das gehört erst ein einmal nachgemacht. Damals passten sie mit ihrem melodischen Power Metal nicht in den Zeitgeist und siehe da, die Grunge-Welle ist längst gekaut, verdaut und vergessen und diese Jungs - ok gut, die Mitglieder der Band sind mittlerweile alle in ihren 40igern - stehen immer noch da wie eine 1.

...und da man die Feste feiern muss wie sie fallen lassen sich die Herren um Tobi Sammet nicht lumpen und hauen ein 28 Titel umfassendes Best Of Album auf den Markt, das sich gewaschen hat. Ein "Best of" wird der ein oder andere jetzt vielleicht murren und die CD gelangweilt im Regal im Laden liegen lassen. Wer dies tut verpasst aber 6 neue und wirklich gute Songs der Fulderaner. Denn auf "Monuments" spendierte man den Hörern, bevor es mit dem Rundumschlag bekannter Hits, Klassiker und Fan-Favoriten losgeht, quasi eine kleine EP mit Titeln, die sich ausgezeichnet im Portfolio von "Edguy" machen. Mir haben es besonders "Ravenblack" und "Open Sesame" angetan. In beiden Stücken wird viel Power und Spielfreude geboten, was einfach nur die Laune hebt und man sofort mitsingen und mit dem Fuß mitwippen muss. Hoffentlich schaffen es beide Titel in die Setlisten zukünftiger Live-Shows.

Bei einer Songauswahl eines Best Ofs scheiden sich natürlich immer die Geister und ich will auf diese auch gar nicht näher eingehen. Sagen will ich nur, dass die Karriere dieses Quintetts ordentlich abgedeckt und wiedergegeben wird. Das Album kommt zudem noch mit einem Live-Mitschnitt aus dem Jahre 2004 von der "Hellfire Club" Tour und diversen Videoclips daher.

Nicht lieblos, sondern knackig. Hier gibt es richtig viel "Edguy" fürs Geld. Für Fans und für die, die es jetzt werden wollen.

Tracks:

01. Ravenblack
02. Wrestle The Devil
03. Open Sesame
04. Landmarks
05. The Mountaineer
06. 929
07. Defenders Of The Crown
08. Save Me
09. The Piper Never Dies
10. Lavatory Love Machine
11. King Of Fools
12. Superheroes
13. Love Tyger
14. Ministry Of Saints
15. Tears Of A Mandrake
16. Mysteria
17. Vain Glory Opera
18. Rock Of Cashel
19. Judas At The Opera
20. Holy Water
21. Spooks In The Attic
22. Babylon
23. The Eternal Wayfarer
24. Out Of Control
25. Land Of The Miracle
26. Key To My Fate
27. Space Police
28. Reborn In The Waste

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