Review

DIRTY SOUND MAGNET - Western Lies26.04.2017

DIRTY SOUND MAGNET - Western Lies

DIRTY SOUND MAGNET - Western Lies

von Matthias

Die Schweizer Alternative Rocker Dirty Sound Magnet gibt es bereits seit 2007. Nun präsentieren sie mit Western Lies ihr zweites Debütalbum - was erstmal komisch klingt. Doch nach einem Sängerwechsel setzten sie alles wieder auf Anfang und schrieben ein Jahr lang neue Songs. Was dabei raus gekommen ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Auf Western Lies gibt es mit 12 Songs dann auch eine ordentliche Portion Musik, die sich auf 53 Minuten streckt. Schon im ersten Song, The Sophisticated Dark Ages, spürt man die Richtung, welche für die gesamte Platte ausschlaggebend ist. Ausgeklügelte Gitarrenriffs verschmelzen ineinander und geben einen vielfältigen Sound wieder, der deutliche psychedelische Einflüsse aufweist. A Gutted Diva ist der dritte Song auf dem Album der Schweizer und hat einen melancholischen Grundton, welcher sich auch in der weichen, teils brüchigen Stimme wiederspiegelt. Erst am Ende gelangt eine gewisse Aggressivität in den Song und schafft damit ein tolles druckvolles Ende. Der Gesang ist auf Western Lies der wohl größte Reizpunkt. Sie ist sehr speziell in ihrem Klang (und könnte somit nicht jedem gefallen), prägnant und hat damit einen hohen

Wiedererkennungswert. Nun aber zum Titelgeber der Platte. Western Lie ist einer der Höhepunkte der Platte und dröhnt von der ersten Sekunde aus den Boxen. Die Strophen sind dann sehr smooth, mit sphärischen Riffs gefüllt, während der Gesang cool darüber singt. Ab der Mitte des Songs wird ordentlich Druck angezogen und grade die Soloparts, welche in die letzte Strophe übergehen sind wunderbar anzuhören.

Dirty Sound Magnet haben hier eine tolle Platte abgeliefert, die jeden interessieren sollte der Alternative Rock und Psychodelic mag.

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