Review

CROSSPLANE - Masturboned16.03.2015

CROSSPLANE - Masturboned

Crossplane - Masturboned

von Karla the Fox

Yeaaaahh! Roooowwwrrrr!! Maschinen anwerfen und volle Kanne voraus. Boooorn to be wiiiild!! Crossplane haben recht, sie leben für den Rock´n´Roll! Ohne Rücksicht auf Verluste wird da übers Land gebrettert und alles niedergemäht was nicht mitrockt. Yeah!

Nein, mal Blödsinn beiseite. Natürlich leben Crossplane für ihren Rock´n´Roll, das sagen sie ja selbst. Aber ich denke, sie kämen auch damit klar, wenn sie es nicht schaffen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Im Gegenteil, selbst wenn alle Welt gegen sie wäre, würde diese Mannschaft Meinung und Attitude behalten und aus Zwecken der Rebellion eben noch lauter rocken.

Ihr Spiel ist energetisch und auf den Punkt gebracht. Keine Schnörkel, keine gemächlichen Bergwanderungen, absolut kein Wenn und Aber. Crossplane spielen straighten Hardrock, so wie man ihn sich vorstellt, ganze 16 Lieder lang.
Sie Spielzeit dauert ewig, das muss man schon sagen. Da Alben wie Masturboned aber keine Kunst sein sollen, sondern Stimmung verbreiten und zum Abgehen animieren sollen, ist sogar das irgendwo egal. Da hat man wenigstens was von dem Preis, den man für CD bezahlt. Das Album "Masturboned" (nette Wortkombination...) erscheint am 10. April bei 7Hard Records. An dem Tag geht es Daily Thompson ins Cafè Nord für die offizielle Releaseparty. Immer dabei: Crossplanes eigener "Stadtschreiber". Metalhead und Autor Christian Krumm begleitet die Band seit einiger Zeit und hält ihre Erlebnisse in einem Blog fest. Er wird allen nicht-Anwesenden hinterher sicher von der Feier erzählen.

Crossplane, die sich und ihre Fans gerne als "Hellhounds" bezeichnen (Anlehnung an den Titel ihres ersten Albums) und sich als eine Klasse oder Collegegruppe sehen, haben also noch ein bisschen Zeit zum Üben. Nach einer obligatorischen Clubtour im Frühling dürfen sie im Sommer eine der Bühnen des Wacken Open Air betreten. Nicht schlecht.

Highlights auf der Platte? Favoriten sind "Sweet Little Rockabella" und der eadbang-Traum "The Battle In Me". Es wiederholt sich musikalisch gerne was auf "Masturboned", aber das hatte ich ja schon angesprochen: Who cares? Sex and Drugs and Rock´n´Roll all night, ihr Loser! *das natürlich nicht ernst mein*

Also Freunde, worauf wartet ihr noch? Kutten an, Tattoos zeigen, Motor aufheulen lassen, Geld fürs Bier einpacken und ab die Post. Long live Rock´n´Roll!

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