Review

CHONTARAZ - Rondamauh11.04.2017

CHONTARAZ - Rondamauh

CHONTARAZ - Rondamauh

verfasst von Kalle

Warum muss ich euch diese Band vorstellen? Liegt es an ihrer Musik oder ihrer Herkunft? Ich dachte ich lese nicht richtig, doch den Ort gibt es in Norwegen tatsächlich: HELL. 40 Kilometer von Trondheim entfernt liegt also die Hölle auf Erden und wie passend, das die Jungs von Chontaraz ihren Stil Post-Apocalyptic Heavy Metal taufen. Ich kann persönlich zwar mit dem Post davor Nichts anfangen und in meiner Kurzbeschreibung wurde Epic Metal mit erwähnt, doch Apocalyptic Heavy Metal trifft es ganz gut.

Die fünf Mannen schminken sich auf ihrem Promofoto schon sehr düster und so könnte man ihre Musik ebenso bezeichnen. Sie geben sich merkwürdige Künstlernamen und tauchen somit in gewisse Rollen ab. Auf einer Seite etwas gewöhnungsbedürftig, auf der anderen Seite aber sowas von geil gemacht und mal etwas komplett Neues für mich. Thrash Metal trifft auf Death Metal, auf Industrial und Heavy Metal. Eine bunte Mischung an Einflüssen, die hier präsentiert werden.

Die Band nimmt uns musikalisch mit auf eine Reise in das Jahr 2068, die Welt erholt sich von einem großen Krieg, der die normale Welt zerstört hat. Die Band sieht sich in der Rolle der Prediger, als Helfer der Leute, als Hoffnungsträger. OB Songnamen wie "Shadowfall", "Am I Evil" oder "Mindcrime" hilfreich sind, kann jetzt mal im Raum stehen bleiben. Fakt ist... die neun Songs sind interessant. Eine Mischung aus, wie es in der Kurzbeschreibung geschrieben wird, Dimmu Borgir, Rammstein und Sabaton. Ich möchte den gar nicht widersprechen, denn es stimmt. Das ist schon ziemlich kräftigt und heftig, was dort aus den Boxen kommt.

Speziell der Gesang, der sehr variabel ist, dürfte für die Ersthörer etwas für Verwirrung sorgen. Mal wird gegrowlt, dann wieder der kratzige Thrasher ausgepackt und dazu der hochtönige Sänger gemischt. Daran muss man sich, bei den doch sehr düsteren musikalischen Klängen, erst einmal gewöhnen. Hört man die Platte ein paar mal durch, dann findet man sich da gut rein und es macht Spass diese Abwechslungen zu hören. Ob es jetzt ein Dauerbrenner werden kann... das überlasse ich euch selbst.


Tracklist:

1. Eyrusalem
2. Shadowfall
3. Am I Evil
4. Rondamauh
5. Deciphering The Code
6. Mindcrime
7. Plebeians
8. Rhind Em Naak
9. Lycarion

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