Review

CHILDREN OF BODOM - I Worship Chaos01.10.2015

CHILDREN OF BODOM - I Worship Chaos

CHILDREN OF BODOM - I Worship Chaos

verfasst von Jana


Woran erkennt man das neue Album von CHILDREN OF BODOM? Es klingt genau so, wie die letzten beiden auch. Das klingt zwar reichlich überspitzt, aber trotzdem ist es immer wieder schön zu sehen, wie sich eine der Perlen der eigenen Jugend so gar nicht verändert. Während viele Bands viel Zeit damit verbringen sich immer wieder neu zu erfinden scheinen CHILDREN OF BODOM etwa genau so viel Energie darin zu investieren sich nicht zu verändern, und das ziemlich erfolgreich. 13 Jahre und neun Alben ist es her, dass die Band gegründet wurde, und seitdem bleibt die Truppe um Frontmann Alexi Laiho im Großen und Ganzen ihrem Stil treu.

Auch mit dem zehnten Album der Band, I Worship Chaos, gibt es wieder puren melodeath- Metal auf den Tisch. Dies beweist bereits das erste Stück der Platte, I Hurt. I Hurt könnte genauso gut im Jahr 2005 mit Are You Dead Yet? erschienen sein; zehn Jahre später ist es für COB immer noch aktuell, und immer noch verdammt gut. Die Musik ist energetisch und hart ohne zu sehr ihren melodischen Anklang zu verlieren, die Vocals sind absolut Alexi; aggressiv und kratzig, zu einem Scream reicht es nicht ganz, passt aber trotzdem zur Musik und macht zudem beinahe die Hälfte ihres Reizes aus.

Auch im Posing an der Gitarre hat sich auf der neuesten Scheibe von COB nichts verändert. Wie nicht nur im zuvor veröffentlichen Morrigan deutlich hörbar setzt die Band immer noch auf anspruchsvoll komponierte Riffs und fingerverknotende Melodien, die die deutliche Handschrift der CHILDREN OF BODOM tragen.

Fazit:

Schon immer, und vermutlich bis zum (hoffentlich nicht zu baldigen) Ende der Band weiß einfach jeder, woran er bei den CHILDREN OF BODOM ist. Wer also nicht auf Melodic Death Metal steht, oder auf Alexi Laihos semiprofessionelle Screams, oder auf den unverkennbaren Stil der Band, der muss sich auch mit dieser Scheibe nicht lange aufhalten. Alle anderen werden hier keinesfalls enttäuscht werden. Wer Follow The Reeper mochte, wird das hier genauso lieben.

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