Review

BURNING SHADOWS - Truth In Legend17.04.2017

BURNING SHADOWS - Truth In Legend

BURNING SHADOWS - Truth In Legend

verfasst von Kalle

Die aus Maryland (USA) stammenden Power Metaller von Burning Shadowsk ommen mit ihrem dritten Album über den großen Teich. Es ist wieder eine Platte, die für mich ein Blindkauf wäre. Denn allein das Cover würde mich direkt ansprechen. Ihr seht im Hintergrund Berge und Ruinen und im Vordergrund einen Drachen, der von einem Schwert im Stein erschlagen wurde, aber dennoch sehr bedrohlich wirkt. Davor ist noch ein ehr imposanter Totenschädel zu sehen. Sehr geiles Artwork. Kann diese Qualität auf die Musik übertragen werden?

Das ist ehrlich gesagt nicht so leicht zu beantworten, denn man muss sich erst einmal in die Platte hören. Die Platte greift verschiedene Themen auf und erzählt dabei tolle Geschichten. Der Opener "Day Of Darkness nimmt euch mit in die Zeit der Tempelritter um das Jahr 1307. "Southwind" eintführt euch in die Erkundung udn Eroberung der Südsee und mit "The Last One To Fall" geht es um die Legende von Heimdall, den Hüter Asgards. Es sind noch viele weitere schöne Themen zu entdecken. Musikalisch werdet ihr dabei in verschiedene Einflüsse entführt. Jag Panzer, Blind Guardian, Primal Fear und vor allem Iced Earth finden sich in den acht Tracks wieder. Die Platte ist eine angenehme Mischung aus Power, Heavy und leichten Ansätzen von Thrash Metal. Sehr druckvoll, sehr viele starke Riffs und schnelle Drums. Allerdings ist mir der Gesang von Tom Davy ein kleines Dorn im Auge. Sein Gesang ist in keinem Fall schlecht, nur wirkt er für mich eher wie eine Erzähler und nicht wie ein Sänger. Hier hätten vielleicht ein paar kleine Effekte helfen könnnen, um das Ganze epischer wirken zu lassen.

In "From The Stars", das ganz sachte beginnt, kommt plötzlich ein solch aggressiver Ton entgegen, das hätte man so nicht erwartet. Allerdings bekommt man hier sehr stark die Einflüsse von Blind Guardian zu spühren. Speziell wenn die Zweitstimme einsetzt, ist die Ähnlichkeit sofort zu hören. Der Titelsongs zur Platte "Truth In Legend" gefällt mir besonders durch sein schnelles Gitarrensolo und dem dann folgendem Scream. Sehr beeindruckend. Durch das ALbum zieht sich eine gewisse Härte, die im vorletzten Tarck "The Blessed" komplett außer Kraft gesetzt wird. Das Stück ist überwiegend ein Instrumental und lässt euch mal etwas abschalten. Genießt diese schöne Gitarrenspiel. Es folgt "Deathstone Rider" - der längste Track der Platte, mit einer Spielzeit von etwas mehr als 13 Minuten. Zwei Minuten sanftes Intro lassen euch erst einmal in ruhige Gedanken versinken. Danach kommt die volle Power durch. Das Tempo geht von Null auf Hundert hoch und als wenn der Drache auf dem Cover entfesselt wurde, brechen hier die Riffs auf euch nieder. Es gibt zwischendurch Verschnaufpausen, ein tolles Gitarrensolo und der Song schließt sehr besinnlich und sanft ab, so dass ihr nicht mit wummernden Ohren die Platte aus dem Player nehmt.

Das solltet ihr so oder so nicht machen, denn hat man sich erst einmal an den sehr interssanten Gesang gewöhnt, macht die Platte doppelt Spaß. Das hat schon was sehr Interessantes und speziell diese Härte und Schnelligkeit auf dem Album gefallen mir sehr. Ein cooler Geheimtipp.


Tracklist:

1. Day of Darkness
2. Southwind
3. Sworn to Victory
4. From the Stars
5. The Last One to Fall
6. Truth in Legend
7. The Blessed
8. Deathstone Rider

Alle CD Reviews

Treffer 1 bis 200 von 1033