Review

BURNING POINT - Burning Point19.05.2015

BURNING POINT - Burning Point

BURNING POINT - Burning Point

verfasst von Kalle

Kinders was ist das für eine Freude... Nitte ist wieder da. Ihr kennt Nitte Valo nicht? Der Name verrät schon ein wenig, es handelt sich um einen finnischen Namen und sie ist die erste Sängerin von Battle Beast gewesen. Leider hatte sie ja die Band verlassen und es war eine lange Zeit ruhig um sie. Jetzt tritt ihre grandiose Stimme wieder in Erscheinung und das bei einer Band, die in Finnland schon einen Kultstatus hat. Seit 1997 entstanden bisher fünf Platten und die Band kann eine bewegte Geschichte vorweisen. Darauf will ich jetzt nicht eingehen, weil ich möchte euch die jetztige Zukunft schmackhaft machen. Denn Nitte ihre Stimme verleiht Burning Point einen grandiosen Klang. Ich bin, wie ihr merkt, ein riesen Fan ihrer Stimme, weil sie so außergewöhnlich ist. Dieses hohe und doch auch rauchige kann euch nicht kalt lassen. Und der passende melodische und heavy Sound ebenso nicht. Das neue Album beinhaltet sechs neue Stücke und vier alte Songs, die neue aufgenommen wurden, mit der Stimme von Nitte.

Und was kann die Platte nun, außer das Nitte mit ihrer Stimme briliant ist? Die Platte strotzt vor Power, Melodic, Geschwindigkeit und Effekten. Egal ob Keyboard oder Gitarren, hier wurde nicht an kleinen Zusätzen gespart. Man übertreibt aber auch nicht, denn man schabt an der Grenze von... es ist zu viel für die Ohren und boah ist das der Hammer. Ich persönlich finde die Scheibe sehr gelungen und gerade die Mischung der neuen und alten Songs hat was. So merkt man ein wenig den Wandel der Band in ihrer Art und Weise. Und wer jetzt sagt, bei Neuaufnahmen kann man das doch gar nicht beurteilen. Nun... ich habe mir natürlich die anderen Songs im Original angehört und vergleichen können. Zudem merkt man einen gewissen Unterschied zwischen den Alten und neuen Neuen, denn die neueren Songs sind mehr auf die Stimme zugeschnitten und Nitte muss sich nicht anpassen. Es ist ein kraftvolles und melodisches Werk geworden, was hier und da wirklich einfach nur umhaut. Die Songs sind sehr abwechslungsreich und haben eine ordentliche Länge, so dass sie sich komplett entfalten können. Und das ist auch gut so, denn sie packen wirklich eine Menge in die Songs. Viel Melodie, harte Riffs, gute Gitarrensoloparts und die ein oder andere Überraschung.

Die ist mit dem letzten Song der Platte sehr gelungen. "I´ve Had Enough (Into The Fire" ist nämlich weder ein alter noch neuer Song der Band. Es ist eine Coverversion eines KISS Klassikers. Ist ordentlich gemacht die Version. Das Album hat das Potential in Dauerschleife zu rotieren und steht auf meiner Gefällt Mir Liste weit oben.

Alle CD Reviews

Treffer 1 bis 200 von 1032