Review

BURDEN OF GRIEF - Eye Of The Storm20.03.2018

BURDEN OF GRIEF - Eye Of The Storm

BURDEN OF GRIEF - Eye Of The Storm

verfasst von Sebastian

Das es im Auge eines Sturms nicht nur windstill ist zeigen uns Burden Of Grief. Ihr achtes Studioalbum setzt mit einem kurzen Intro ein das sich immer mehr zuspitzt und man nur drauf wartet das mit Track Zwei, der titelgebend für das ganze Album ist, der Sturm losbricht. Musikalisch schwebt hier alles im Bereich von Melodic Death- und Thrashmetal. "The Angel" hingegen beginnt mit sehr ruhigen Melodien und baut sich nach und nach auf. Wenn alle Instrumente komplett angetreten sind geht es auch hier wieder zur Sache. Jedoch fast immer begleitet im Hintergrund eine feine Melodie das Lied. Insgesamt ein schöner Gegensatz der dem Stück, neben dem einprägsamen Refrain, ein gewisses Etwas verleiht.

Ein weiteres Highlight von Eye Of The Storm ist sicherlich "Breathe One's Last" mit einem genialen Solo mit vielen Facetten was Geschwindigkeit und Höhen angeht. Als nächsten Anspieltipp will ich noch "A Dying Breed" und "The Funeral Cottage" nennen. Letzterer weckte sofort meine Aufmerksamkeit durch das akustische Intro des Songs. Ja ich habe es jetzt schon verraten, es handelt sich leider nur um ein Intro zu "Funeral Cottage". Ein kleiner musikalischer Ausschweif in andere Gefilde wäre sicher mal interessant gewesen. Aber Burden Of Grief zieht ihren Stil gnadenlos durch.

Eigentlich kann man aber auch nicht meckern. In diesen zehn Tracks, das Intro mal außen vor, steckt soviel Liebe zum Detail an jeder Stelle jedes Songs. Man merkt in jeder Sekunde die Professionalität mit der dieses Album geschrieben, eingespielt und abgemischt wurde. Da kann man dann auch gerne auf weitere soundtechnische Experimente verzichten. Insgesamt gibt es trotz des vorherrschenden Death- und Thrashmetals soviele Melodien die jedes Lied einzigartig und wiedererkennbar machen. Alleine das zu jeder der genannten Melodien nicht nur Gedresche, sondern auch Death typische Growls passen überzeugt mich.

Anfangs etwas abgeschreckt von den Vocalparts, hat Eye Of The Storm dafür beim dritten mal derbe gezündet und wird auch in Zukunft oft aus meinen Boxen ballern, denn laut muss es schon sein das man Spaß an dem Album hat. Freue mich auf den Gig in Kassel den ich definitiv mitnehmen werde!

Tracklist:

01. Inception
02. Eye Of The Storm
03. The Angel
04. Broken
05. Wolf Moon
06. Killing Spree
07. Breath Ons's Last
08. A Dying Breed
09. Maze Of Absurdity
10. Zero Gravity
11. The Funeral Cortege

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