Review

BLACK HAWK - The End Of The World14.04.2017

BLACK HAWK - The End Of The World

BLACK HAWK - The End Of The World

verfasst von Kalle

Wenn ein Intro mich schon so wieder fesselt, das ich das gleich drei Mal am Stück hören muss, dann ist doch Alles richtig gemacht. Black Hawk aus Hamburg, gibt es seit 1981, bringen ihr sechstes Album auf den Markt. Man muss dazu sagen... es ist das sechste Album seit 2005. Zuvor gab es nämlich 1989 nur eine EP (First Attack) und dann eine ganze Zeit lang nix mehr. Ungewöhnliche Geschichte, die jetzt aber erst einmal kein Rolle spielt, weil jetzt wird in das neue Werk gehört.

Hmm... ist der Sound jetzt aber so neu oder ist die Zeit stehen geblieben? Nein... Nichts davon. Black Hawk bedienen sich schon seit dem ersten Album dem Sound der 80er und sind eine gute Mischung aus Judas Priest, Accept, Iron Maiden, Rage, Saxon und ich könnte noch viel mehr aufzählen. Dabei ist der Sound von Black Hawk sehr eigentändig zu betrachten. Im Jahr 2017 einen solchen Klang auf die Beine zu stellen, das schaffen leider nicht viele Bands mehr. Man fühlt sich wie in die guten alten Jahre zurück versetzt, wo eine Bühnenshow aus unendlichen Lampen bestand und diese nur in Rot, Blau, Weiß oder Grün erstrahlten. Hin und wieder gab es vielleicht noch Gelb dazu und die Marshallboxwände nahmen große Teile der Bühne ein.

Auf dem neuen Album nehmen elf Songs den Platz ein und bieten knappe 50 Minuten Hörvergnügen. Angefangen wird hier beim Intro "Return Of The Dragon", welches mich ja schon sehr begeistert hat. Danach geht es im Affenzahn weiter mit purem Heavy Metal. Die Riffs in "Killing For Religion" erinnern an gute alte Accept Nummern. "What A World" hat was von Judas Priest und so findet man immer wieder gewisse Einflüsse. "The End Of The World" gefällt mir schon von der ersten Note an. Begonnen wird mit einem melodischem Gitarrensolo, untermalt mit einem Chor. Da standen mir schon leichte die Haare auf dem Arm hoch. Gänsehautalarm. Zudem erinnerte mich der Gesang, nicht nur in diesem Song, etwas an Ozzy Osbourne. Das Black Hawk große Freunde von Hochgeschwindigkeitsmetal sind, beweisen sie in Liedern wie "Scream In The Night" oder "Just Like In Paradise".

Es gibt allerdings ein Manko, was ein Vorteil ist. Der Sound ist an die 80er angelegt und damals waren Gesangsaufnahmen nicht in aller bester Qualität. Bei dem Album jetzt ist der Gesang für mich das einzige Manko. Er wirkt mir hier und da etwas zu unpassend. Das ist aber jetzt nörgeln auf hohem Niveau, denn ich meine den Gesang, würde man jetzt nur einen Song hören und die Band nicht kennen. Fachleute wissen allerdings, das dieser Gesang eine Art Markenzeichen der Band ist, wie eben auch der Sound und daher ist das Manko ein Vorteil. Es lässt einen die Band nicht so schnell vergessen und man drückt automatisch gerne noch einmal auf Play. Solltet ihr auch machen, wenn ihr die Platte in der Hand habt. Old-School und geiler Metal, aufgenommen in 2017. Black Hawk... saubere Arbeit. Meine Zeitreise geht gleich weiter... wo ist der Play Knopf...


Tracklist:

1. RETURN OF THE DRAGON (Intro)
2. STREETS OF TERROR
3. KILLING FOR RELIGION
4. WHAT A WORLD
5. RULER OF THE DARK
6. THE END OF THE WORLD
7. SCREAM IN THE NIGHT
8. LEGACY OF ROCK
9. JUST LIKE IN PARADISE
10. DANCING WITH MY DEMONS
11. DRAGONRIDE´17

Alle CD Reviews

Treffer 1 bis 200 von 1033