Review

BATTLE BEAST - Unholy Savior19.01.2015

BATTLE BEAST - Unholy Savior

BATTLE BEAST - Unholy Savior

verfasst von Jana W.

Heavy Metal, weiblicher Gesang und melodische Riffs: das alles bietet das neue Album der Finnischen Band Battle Beast. Es hört auf den Namen Unholy Savior und erschien bereits am ersten Januar.

Der Beginn des ersten Stückes, Lionheart, schreibt sich wie ein klassischer Power Metal Song, mit schnellem, kraftvollem Gitarrenriff und temporeichem Schlagzeug. Dieses Tempo wird schnell gedrosselt, und mit Einsetzen des Gesangs wechselt der Eindruck zum weiblich besungenen Symphonic Metal. Der Umstieg in den Refrain bietet dann eine Überraschung. Der zuerst helle, sanfte Gesang verwandelt sich hier in einen viel raueren, rotzigeren. Vor Allem die Art der Sängerin, ihre Stimme einzubringen, verleiht diesem ersten Stück seine Härte und besondere Note.

Der Titeltrack des Albums, Unholy Savior, bietet dann ein episches Intro, gefolgt von einer Variation von melodischen Riffs und einem starken Gitarrensolo. Nach Ende des Intros wird der Song zuerst einmal langsam, und baut dann auf seiner allmählichen Temposteigerung auf. Auch hier trägt die Sängerin Noora Louhimo einen wesentlichen Teil zur Qualität des Stückes bei.

In den folgenden Songs wechseln Gesang und Musik zwischen einerseits hart, melodisch und rotzig, und andererseits betont sanft, getragen und harmonisch. Die Balladen des Albums, allen voran Sea Of Dreams, laden zum kuscheln und Feuerzeug schwenken ein. Die schnelleren Stücke dagegen animieren zum rasanten Haare schütteln. Unter diesen schnellen Songs ist Speed And Danger mein persönlicher Favorit. Er beginnt genauso rasant wie er endet, und sticht aus dem restlichen Album hervor, da auf die in den übrigen Tracks bestehende Betonung von melodischen Elementen weitestgehend verzichtet. Speed And Danger ist etwas härter und ruppiger als der Rest des Albums, und besitzt ebenso das insgesamt stärkste Gitarrensolo auf der Scheibe.

Eine Überraschung verbirgt sich hinter dem Titel Touch In The Night, bei dem man anstatt der Gitarren zuerst von Synthesizern beschallt wird. Der Song verarbeitet zahlreiche elektronische und synthetische Elemente, stellenweise erfolgreich, teils eher weniger. Auf den letzten Tracks begeistern Battle Beast dann noch mit einer Akustikgitarre, und zuletzt mit einer weiteren Ballade.

Fazit:
Insgesamt bietet Unholy Savior eine durchgängig starke Performance der Band, mit melodischen Riffs und starken Soli. Insgesamt eine solide Leistung von Battle Beast, die vor Allem durch die Vielseitigkeit und das Talent ihrer Sängerin gekrönt wird. Eine absolute Empfehlung an alle Freunde des weiblich besungenen Heavy Metal, und auch die, die dieser Kombination bisher eher skeptisch gegenüberstanden können sich mit diesem Album eines Besseren belehren lassen.

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