Review

AXEMASTER - Overture To Madness02.04.2015

AXEMASTER - Overture To Madness

AXEMASTER - Overture To Madness

verfasst von Benno H.

Es scheint momentan eine große Welle an Revivals alter Bands zu geben. Nicht selten erheben sich die damals so sträflich unterbewerteten Bands wie der Phönix aus der Asche um jetzt auf ihre alten Tage noch ein paar Alben auf den Markt zu werfen.

AXEMASTER aus Ohio sind eine ebensolche Band. Mit Overture to Madness bringt der Vierer dessen Stil sich irgendwo zwischen Power und Thrash, oder Olschool Metal einordnen lässt nun die erste Scheibe seit knapp 25 Jahren auf den Markt.
Der Sound der Truppe ist roh, druckvoll und auch recht ordentlich abgemischt, allerdings klingt das Album nicht wirklich wie aus einem Guss und die Gitarren haben einen eher seltsamen Klang. Die Vocals haben Aussagekraft und Wiedererkennungswert. Die Songs sind vernünftig arrangiert und abwechslungsreich, gelegentlich fragt man sich jedoch wo genau die Jungs mit den Songs eigentlich hin wollen. Hier wird auf einem soliden Level musiziert und mit vielen Einflüssen gespielt.

Dennoch hat das Album nicht den Standard den eine Studioproduktion heutzutage verlangt. Für Liebhaber des klassischen Metals ist diese Scheibe sicher geeignet und ein Leckerbissen für diejenigen, die damals mit AXEMASTER in Kontakt gekommen sind ist es auf jeden Fall.

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