Review

ALPHA STATE - Out Of The Black22.02.2017

ALPHA STATE - Out Of The Black

ALPHA STATE - Out Of The Black

verfasst von Kalle

Wenn mich ein Album schon im ersten Song hat, wobei es noch nicht einmal durchgelaufen ist, dann muss es schon was Besonderes sein. Die neue Scheibe von Alpha State ist so eine Platte, die ich dann aber noch das eine oder andere Mal gehört habe und immer wieder nur ein Wort dafür fand: GEIL! Ich muss jetzt etwas ausholen, wie ich zu dieser Platte gekommen bin. In meinem Urlaub war ich in Athen und habe dort mit so manch Leuten mich unterhalten, was ich so mache und das ich halt viel auch mit Musik zu tun habe. Einige Visitenkarten später und dem Rückflug nach Berlin, hatte ich einige Umschläge aus Athen in meinem Briefkasten. Da hat wer meine Karten wohl an einige Promofirmen usw. weitergegeben und schon landet Musik aus Griechenland in meinen Boxen. Geile Sache!

Alpha State existieren seit 2014 und stammen aus Athen. Ihre Ambition ist es, den Metal der 80er mit modernem Sound zu verknüpfen. Und das gelingt ihnen in Perfektion. Ich habe sofort an eine Mischung von Dio, Black Sabbath und Primal Fear mit Brainstorm gedacht. Das beschreibt so ungefähr den Klang des Sounds der Band. Was ein Machtwerk. Zehn Songs, die nur so triefen vor geilem metal. Songnamen wie "Don´t Look Back", "Road To Hell", "The System" oder "Last Day" nehmen euch auf eine Reise durch so manch Klischee, aber auch in Ecken, die etwas bedeutvoller sind. Man drückt nicht nur auf das Vollgastempo, sondern man baut auch viele Midtempoparts ein. Sänger Manos Xanthakis hat eine grandiose Stimmrange und variert seinen Klang im Gesang so optimal, das es ein wahrer Hörgasmus ist, was auf die Ohren kommt. Und der wird noch intensiver, wenn ihr erst einmal diese phänomenalen Gitarrensolos hört. Was Pete Breaker hier aus den Saiten holt, das lässt euch keine Ruhe. Er variert in seinem Spiel die Töne so perfekt angeordnet, als wenn er im Schlaf die Tonleitern rauf und runter spielt.

Die Band kommt auf ihrer Platte ohne großen Schnörkel aus. Ihre Musik spricht klar für sich selbst. Ihre Ballade "World´s Control" mutet erst an, als wäre sie durchgehend ruhig und dann überrascht sie mit packenden Riffs. Genießen werdet ihr die Platte bis zur letzten Note, denn in "The End?" gibt es ein sehr geiles Instrumental zum Finale, das Gänsehaut verursacht. Genießt die Scheibe... es ist ein Meisterwerk!!


Tracklist
1. Out Of The Black     
2. Last Day     
3. Don´t Look Back     
4. Before The Soul Departs     
5. Great Divide     
6. Road To Hell     
7. World´s Control     
8. Only Chance     
9. The System     
10. The End?

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