Review

ALESTORM - No Grave But The Sea28.05.2017

ALESTORM - No Grave But The Sea

ALESTORM - No Grave But The Sea

von Matthias

Joho und ne Buddel voll Rum! Alestorm haben ein neues Album von Bord geschmissen. No Grave But The Sea heißt das auf CD gepresste Stück Treibgut und soll der neue Trumpf im Blatt der Schotten sein. Ob das Album nun ein wahrer Schatz oder eine leere Flasche Rum ist finden wir jetzt mal heraus.

Insgesamt befinden sich 47 Minuten Musik, geteilt auf 10 Songs, auf No Grave But The Sea. Beim ersten Durchhören fällt sogleich auf, dass Alestorm an ihrem musikalischen Klang gearbeitet haben. So findet man verstärkt gitarrenlastige Elemente und Soli in den Songs und auch das verstärkte Einsetzen von Growls trägt dazu bei, dass hier so richtig starke Stücke entstanden sind. Die Höhepunkte sind wohl To The End Of The World, No Grave But The Sea oder auch Man The Pumps, die richtig mitreißen und zum Headbangen nur so einladen. Nicht nur Piraten würden das abfeiern. Auch toll ist das 8-Bit Intro zum Song Mexico, welches sich so abhebt vom Rest, jedoch super gut hineinpasst. Leider folgt nun aber auch der eher negative Teil der Platte. Wieder einmal ist das Saufthema in den Lyrics einfach zu übertrieben, wie eben im Song Mexico, und wirkt dadurch einfach abgedroschen. Solche Songs sind eher zum Skippen da, wenn man nicht grade 3 Promille drin hat. Aber genug davon, denn Alestorm zeigen dann nochmal zum Abschluss was sie so drauf haben. Treasure Island ist das Abschlussstück und zeigt nochmal die musikalischen Möglichkeiten, welche Alestorm offenstehen und hier wunderbar genutzt werden.

Insgesamt ist No Grave But The Sea ein wunderbar zu hörendes Album, was eine etwas bessere Produktion verdient hätte, denn so manche Perle befindet sich auf diesem Album. Alestorm Fans dürfen sich also definitiv freuen und auch jeder andere wird hier etwas für sich finden.

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